Geld wechseln in Prag: so zahlst du, ohne abgezockt zu werden

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Geld ist eines der ersten Dinge, die Reisende in Prag verwirren. Tschechien gehört zur Europäischen Union, nutzt aber nicht den Euro: Die Währung ist die Tschechische Krone (CZK). Das überrascht viele Besucher, die erwarten, in Euro zu zahlen. An manchen Orten geht das, kostet dich aber Geld. Hier erfährst du, was du über den Geldwechsel in Prag wirklich wissen musst, damit du kein Geld verlierst.

Geld wechseln in Prag: Banknoten der Tschechischen Krone

Die Tschechische Krone (CZK)

Einige sehr touristische Hotels und Restaurants akzeptieren Euro, doch der Kurs ist meist deutlich schlechter als der offizielle. Am einfachsten zahlst du immer in Kronen. Die gängigsten Scheine sind 100, 200, 500, 1.000, 2.000 und 5.000 CZK, und 2026 liegt der Kurs bei etwa 1 EUR ≈ 24,5 CZK. Kurse schwanken, also prüfe vor der Reise den aktuellen Kurs.

Wo man in Prag Geld wechselt, ohne betrogen zu werden

Wechselstuben sind nicht alle gleich – bei weitem nicht. Meide die am Flughafen und an Bahnhöfen: Ihre Gebühren können bis zu 20 % des Betrags auffressen. Einige Optionen, die gut funktionieren:

  • Exchange s.r.o. (Štefánikova 203/23): unter Reisenden wohl die bekannteste, mit Kursen sehr nah am offiziellen Kurs der Tschechischen Nationalbank.
  • Nekázanka Exchange (Nekázanka 884/10): transparent und mit konkurrenzfähigen Kursen.
  • Alfa Prague (Na Příkopě 957/23): nahe dem Wenzelsplatz, mit recht ordentlichen Konditionen.

Bevor du dein Geld übergibst, frag direkt: „Wie viele Kronen bekomme ich insgesamt?“ Ein Schild mit „0 % Provision“ garantiert nichts – manchmal steckt die Marge im Wechselkurs selbst.

Kann man in Prag mit Karte zahlen?

2026 ist Prag praktisch bargeldlos. Du kannst fast überall mit Karte oder Handy zahlen, vom Museum bis zum kleinsten Café. Reisefreundliche Karten wie Revolut oder Wise bieten meist den Interbankenkurs ohne Zusatzgebühren – die bequemste Lösung für den Alltag. Wenn du deine normale Bankkarte nutzt, prüfe vorher, ob Auslandsgebühren anfallen.

Wenn du Bargeld brauchst, nutze Geldautomaten offizieller Banken (KB, ČSOB, Česká spořitelna). Die blau-gelben Euronet-Automaten verlangen ziemlich hohe Gebühren, also meide sie lieber.

Die Falle „In deiner Währung zahlen“

Beim Bezahlen mit Karte oder Geldabheben wirst du oft gefragt, ob du in deiner Heimatwährung oder in Kronen zahlen möchtest. Wähle immer Kronen. Wählst du deine Heimatwährung, wendet das Geschäft oder die Bank ihren eigenen Kurs an (dynamische Währungsumrechnung, DCC), der meist 5–10 % teurer ist als der deiner eigenen Bank.

Niemals Geld auf der Straße wechseln

Das ist nicht nur ein Rat, sondern eine ernste Warnung: Wechsle nie Geld bei Fremden, die dich auf der Straße ansprechen, egal wie gut der Kurs klingt. Das ist ein bekannter Betrug. Manchmal bekommst du Falschgeld oder nicht mehr gültige Scheine, oder sogar Banknoten eines anderen Landes (es gab Fälle mit alten, wertlosen belarussischen Rubeln). Geldwechsel auf der Straße ist zudem illegal.

Kurz zusammengefasst

  • Nutze für die meisten Zahlungen eine Reisekarte (Revolut, Wise …) oder eine Karte ohne Auslandsgebühren.
  • Wenn du etwas Bargeld möchtest, wechsle einen kleinen Betrag (etwa 50–100 €) in einer seriösen Wechselstube wie Exchange s.r.o.
  • Halte dich von den blau-gelben Geldautomaten in Touristengegenden fern.
  • Lehne am Kartenterminal immer die automatische Umrechnung in deine Heimatwährung ab.

Weitere Betrugsmaschen, auf die du achten solltest, findest du in unserem Artikel darüber, ob Prag für Touristen sicher ist.

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